Die Altmark

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Unsere Landschaft Altmark liegt zwischen der Lüneburger Heide, dem Urstromtal der Aller und der mittleren Elbe.

In frügermanischer Zeit siedelten hier zwischen Ohre und Elbe das westgermanische Volk der Langobarden. Nach ihrem Abzug während der Völkerwanderungszeit wurden diese gebiete im 7. Jahrhundert von den Liutzern und anderen slawischen Stämmen besiedelt.

Unter Karl dem großen kam das Land zum Frankenreich und wurde damit zur Ausgangsbasis für ostwärts gerichtete Unternehmungen der Ottonen und anderer deutscher Fürsten.

Durch den großen Slawenaufstand von 983 ging zwar vieles wieder verloren, aber die Reichgrenze an der Mittelelbe blieb bestehen. Im Jahr 1134 erhielt der Askanier Albrecht der Bär von Kaiser Lothar den Markgrafentitel als Amtslehen. Dieses Amt konnte er, auf askanisches Hausgut gestützt, bald auf die Mark Brandenburg ausdehnen und dadurch auch die deutsche Ostsiedlung über Elbe und Saale hinweg vorantragen. Die Altmark galt hinfort als Teil Brandenburgs, sie wurde zuerst 1310 Antiqua Marchia Stendalgensis, was soviel bedeutet wie “alte Mark von Stendal” genannt. Der Name ist als Gegenbildung zum Namen der Neumark jenseits der Oder anzusehen.

Die Altmark wurde zwar 1807 dem napoleonischen Königreich Westphalen (Westfalen) einverleibt, aber 1815 mit der preussischen Provinz Sachsen vereinigt und gehört damit seit 1945 zum Land Sachsen-Anhalt.
 

(aus dem Duden “Geographische Namen in Deutschland” -
Herkunft und Bedeutung der Namen von Ländern, Städten, Bergen und Gewässern
von Dieter Berger, Dudenverlag, Mannheim. Leipzig. Wien. Zürich)

    Die Region der Altmark
    hiess in ältester Zeit
    Mark Lipani -
    das Land der Linden.

 

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